Urlaub in Deutschland

Urlaubsangebote und Tourist-Information

Dienstag, 1. Mai 2012

Geschichte live im Archäologiepark Altmühltal

altmuehltal-donaudurchbruch.blogspot.de Eine spannende Zeitreise erwartet den Besucher im größten und jederzeit kostenlos zugänglichen Archäologiepark Europas, dem Archäologiepark Altmühltal, der im Jahr 2010 beim Bundeswettbewerb "Deutschland Land der Ideen" als "Ausgewählter Ort 2010" ausgezeichnet wurde. 18 gut beschriebene Stationen entführen Sie in die Geschichte unserer Gegend und zeigen neue Perspektiven. Die einzelnen Punkte erreichen Sie entweder gut per Fahrrad, zu Fuß oder auch mit dem Auto.

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Freitag, 11. Juni 2010

Trier: Antikenfestspiele 2010

Die Antikenfestspiele 2010 finden vom 26. Juni bis zum 18. Juli im römischen Amphitheater in Trier statt. Ebenso wie Trier als älteste Stadt Deutschlands gehören das antike Theater und die antike Mythologie zum europäischen Kulturerbe. Römische Kaiser, Bischöfe und Kurfürsten haben diesen Ort geprägt.

Von Trier aus wurden wesentliche politische Entscheidungen für den europäischen Raum beeinflusst. Umso bedeutender ist die Rolle, die den hier 1998 gegründeten Antikenfestspielen bei der Wachhaltung dieses Erbes zukommt. In den historischen Stätten der alten Römerstadt werden seitdem Jahr für Jahr antike Stoffe aufgeführt. Diese außergewöhnliche Programmatik hat die Antikenfestspiele weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht. [Meldung von PresseNet]

 Mehr Info und Tagesprogramm: Touristik-Information Trier

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Donnerstag, 3. Juni 2010

Die Sage von der Loreley

`Zeig dein Gesicht, Hexe, Mörderin - `
`ich bin gekommen, um dich zur Hölle zu schicken.` Die Gestalt hielt inne, richtete sich auf und wandte sich dem Grafen zu.
Ganz bleich war sie, von zartem Bau, mit seltsam hohen Wangenknochen und schräggestellten riesigen Augen. Die waren von hellem Grün und sahen dem Grafen aufmerksam ins Gesicht. Der wich einen Schritt zurück, angerührt von etwas, das er nicht verstand und fast furchtsam. `Du hast meinen Sohn getötet`, stammelte er. Hinter ihm die Soldaten und die Menge waren still, so als wären sie versteinert.

Die Sage von der Loreley

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Dienstag, 26. Januar 2010

Dresden: der Goldene Reiter

Urlaub in Deutschland / Dresden: der Goldene ReiterEine Geschichte zur Enstehung des bekanntesten Denkmals in Dresden, der Reiterstatue Augusts des Starken auf dem Neustädter Markt.

August der Starke, der große Kurfürst von Sachsen, und auch eine Zeit König von Polen, ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Geschichte. Man nennt den Fürsten nicht ohne Grund in einem Atemzug mit Ludwig XIV, dem Sonnenkönig. Wie dieser war August dem guten Leben mehr als zugetan, obwohl er Fleiß und Methode besaß, was die Staatsgeschäfte betraf.

Was die Konstitution angeht, wird er den französischen König wohl übertroffen haben, denn mit seiner eindrucksvollen Größe von 1,76 besaß August für die damalige Zeit ein wahres Gardemaß. Da man zu der Zeit hohe Allongeperücken trug , die die Erscheinung eines Mannes vergrößerten, muss er eine außergewöhnliche Erscheinung gewesen sein.

Sein Beiname “der Starke” bezog sich vor allem auf seine Körperkräfte, die überdurchschnittlich gewesen sein müssen und die er gerne zur Schau stellte. Kleine Einlagen bei Festlichkeiten, bei denen er wohl Hufeisen geradebog, sind tausendfach beschrieben worden. Diese Kraftdemonstrationen im höfischen Ambiente, inmitten von erlesen gekleideten Adeligen, waren damals mehr als heute ein faszinierender Kontrapunkt.
(...)
Nachdem die Augustusbrücke in der Hauptstadt neugestaltet war, wollte der Kurfürst ein besonderes Kunstwerk zur Ausschmückung und ebenso zu seiner Selbstverherrlichung schaffen lassen, und so kam es zu den Plänen für ein Reiterstandbild.
(...)
Das Volk Dresdens war dermaßen beeindruckt von dem goldenen Reiter, dass sich schnell eine hartnäckige Legende bildete. Es wurde erzählt, dass der Befehl des Herrschers den Schmied Wiedemann in arge Bedrängnis gestürzt habe, glaubte der doch keinesfalls das Standbild zu der Zufriedenheit des Fürsten schaffen zu können, war er eben auch kein Bildhauer und Künstler. Die geplanten Ausmaße der Statue und deren Schwere hatten es nötig gemacht, ein Eisengerüst zu erstellen, dass das Pferd im Inneren stützte.

Da Wiedemann nun verzweifeln wollte, versicherte er sich der Hilfe des Teufels, so erzählte das Volk, der mit schwarzer Kunst dem Schmied zur Seite stand. Die Arbeit ging leidlich voran, unter dem Schutz des Teufels, der sich aber zurückzog, da der Schmied ihm durchaus nicht seine Seele überantworten wollte. So vollendete Wiedemann das gewaltige Werk nun mit allen seinen Kräften alleine und zur Zufriedenheit des Auftraggebers.

Doch kurz darauf machte jemand, ein Neider vielleicht, ihn darauf aufmerksam, dass dem offenen Maule des Hengstes die Zunge fehle. Der Schmied hatte sie einfach vergessen. Einen solchen Fehler beim Werk seines Lebens begangen zu haben, verstörte und kränkte Ludwig Wiedemann dergestalt, dass er an gebrochenem Herzen starb.
(...)

Das war die Geschichte vom Goldenen Reiter, wie Ilona Elisabeth Schwartz (PresseNet) sie hörte und weitergibt.

Bild: Wikipedia, verm. Christian Koehn

Mehr zum Goldenen Reiter bei www.dresden-und-sachsen.de und www.besuchen-sie-dresden.de
Hotel-Tipp Dresden: Hotel Nußbaum

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Samstag, 3. Oktober 2009

Stadtfest Tharandt 02.10. - 04.10.2009

Die Stadt Tharandt im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erhielt vor 400 Jahren das Marktrecht - Grund zum Feiern: Am Feiertags-Wochenende 02.10. - 01.10.09 wird das Stadtfest gefeiert, ausgerichtet vom Gewerbeverein der "Forststadt" Tharandt (älteste deutsche forstliche Fakultät, heute bei der TU Dresden). Außer einer großen Vielfalt von Marktständen (bei denen das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt!), sorgt ein pralles Programm auf den Live-Bühnen für Unterhaltung: Theater, Kinderzirkus, Jazz & Blues & Blasmusik und vieles mehr. Der historisch Interessierte kann einer Stadtführung folgen oder sich in das sagenhafte Burggewölbe verführen lassen.
Historie: das Marktrecht verlieh Kurfürst Christian II. Er soll Essen, Trinken und Jagd dem politischen Tagesgeschäft vorgezogen haben und starb 28-jährig - nachdem er überhitzt eine große Menge kalten Bieres getrunken hatte [W].
Als Reiseziel war Tharandt schon lange beliebt: schon Schiller, Goethe und von Kleist waren da.
Tharandt liegt an der Wilden Weißeritz, östlich angrenzend an den Tharandter Wald, südwestlich von Freital (5 km) und Dresden (13 km), östlich von Freiberg (18 km), südlich von Meißen (22 km) sowie nordwestlich von Dippoldiswalde (12 km).

Unterkunft: Burgkeller Tharandt

[Gewerbeverein Tharandt]

[Tharandt (Wikipedia)]

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Mittwoch, 22. Juli 2009

Bayerischer Wald, Furth im Wald: Drachenstich-Festspiele 08. - 16.08.09

Der Drachenstich in Furth im Wald in der Oberpfalz gilt als ältestes Volksschauspiel Deutschlands.

Im Jahr 2007 wurde zum ersten Mal ausschließlich die Neufassung des Drachenstichs in 10 Aufführungen gegeben. Der Drachenstich findet 2009 vom 08.08. bis 16.08.2009 statt und bietet neben den Drachenstich-Aufführungen noch einen großen historischen Festumzug, ein historisches Kinderfest mit Aufführung eines Kinderdrachenstich und Kinderumzug, die „Further Bunte Truhe“ und ein typisches bayerisches Bierfest mit Vergnügungspark. Zudem gibt es mittelalterliche Konzerte, Fischerstechen, Schwertkampf- und Bogenturnier mit Lagerleben und historischem Markt im Rahmen des „Cave-Gladium“. Der Slogan „eine Stadt spielt Mittelalter“ wird also zurecht propagiert. [drachenstich.de]
Das Historische Kinderfest:
Holde Maiden, edle Ritter und wackere Knappen!
Ihr wolltet schon immer einmal ins edle Gewand schlüpfen, ein Schwert an die Seite hängen, ein Kränzchen auf dem Kopfe tragen?
Dann kommet am 15. und 16. August 2009 nach Furth im Wald auf den Schlossplatz, dort werdet ihr ins Mittelalter zurückversetzt.
Am Samstag 15.08.09, 13.30 Uhr beginnt das Spektakel mit der Aufführung des Kleinen Drachenstichs in der Drachensticharena am Stadtplatz. Über 60 mittelalterlich gekleidete Further Kinder im Alter von 4-12 Jahren spielen eine Kinderversion des Drachenstichs. Sie erzählen die Geschichte der Prinzessin, die durch eine Intrige dem Drachen Hugo zum Fraß vorgeworfen werden soll. Ein kühner Ritter rettet sie vorm dem sicheren Tod, indem er hoch zu Ross das Ungeheuer durch einen Lanzenwurf erlegt ... [mehr]
Aus der Geschichte des Drachenstichs:
* Ursprünglich war der Drachenstich in Furth im Wald Teil der Fronleichnams-Prozession. Aus dem Jahr 1590 ist die Meldung erhalten, dass ein Bürger beim "Umgang", der Prozession in Rüstung mitgegangen ist. Es ist anzunehmen, dass der "Kampf des Guten gegen das Böse", wie wir es bei der Geschichte des beliebten Heiligen Georg erleben, Vorbild für diese Tradition war.
* 1951 schrieb Josef Martin Bauer eine Neufassung des Schauspiels um die Tötung des Drachens, die nun als historischen Hintergrund die Hussitenkriege ausmalt und im Jahr 1431 spielt. In dieser Version wird der Drache zu einem Symbol für die Schrecken des Krieges im Grenzland um Furth herum. Held und Drachentöter ist der Fahnenträger Udo, der seine Burgfrau rettet.

Mit weit über 1000 Mitwirkenden in Original-Kostümen und über 250 Pferden ist der Festumzug ein Hauptereignis, in dem die Geschichte der Stadt von der ersten urkundlichen Erwähnung (1086) bis zum 18. Jahrhundert dargestellt wird. Neben dem Schauspiel und dem Festumzug haben sich mittlerweile noch weitere Feste um das Ereignis gruppiert, wie das historische Lager und Turnier „Cave Gladium“ oder ein Kinderfest.
Am 9. April 1086 wird Furth im Wald erstmals urkundlich erwähnt. Damals übergab der Salierkaiser Heinrich IV. mehrere Dörfer in der Markgrafschaft Cham, darunter auch “Vurte” ... Im Jahr 1300 wurde Furth im Wald erstmals als Zollstätte genannt. 1332 wurden die Stadtrechte durch Herzog Heinrich XIV. bestätigt. 1426 plünderten und mordeten Hussiten im Grenzland, wobei vermutlich auch Furth zerstört wurde. [Wikipedia]
Furth im Wald liegt an der Grenze zu Tschechien und auch an der Grenze zwischen Bayerischem Wald und Oberpfälzer Wald

Urlaubstipps: Ostbayerns 1. Baby- und Kinderferienhof, Feriendorf Zandt bei Kötzting, Hotel-Pension Gruber in Waldmünchen

[drachenstich.de]

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Franken: Burgfest Hilpoltstein 31.07. - 02.08.2009

Das Burgfest hat seinen historischen Anlass im „Einzug der Pfalzgräfin Dorothea Maria“ in die Stadt Hilpoltstein. Im Jahre 1582 ehelichte Pfalzgraf Ottheinrich von Pfalz-Neuburg Dorothea Maria und verschrieb ihr die Herrschaft Hilpoltstein mit den Ämtern Heideck und Allersberg als Witwenversorgung. Schon zwei Jahre nach dem Tode von Ott-Heinrich nahm die 44jährige Witwe mit ihren drei Töchtern im Jahre 1606 Wohnung in der Burg von Hilpoltstein. Sie wirkte über 30 Jahre segensreich für die Stadt. Beim Einzug wurde die Pfalzgräfin mit ihrem Hofstaat vom Bürgermeister und den Ratsherren unter stürmischen Beifall der Bevölkerung empfangen. [hilpoltstein.de]
Aus der Geschichte Hilpoltsteins:
* Herzog Ludwig der Reiche von Bayern-Landshut baute 1473 in Hilpoltstein eine Kirche
* Nach dem Landshuter Erbfolgekrieg im Jahr 1505 wurde Hilpoltstein dem Fürstentum Pfalz-Neuburg zugeschlagen.
* Pfalzgraf Ottheinrich II gab Burg und Herrschaft von Hilpoltstein seiner Gemahlin Dorothea Maria von Württemberg als Witwensitz.
Das Burgfest hat auch heute noch seinen Höhepunkt im Festspiel, das Laienspieler gestalten. Viele Bürger in historischen Kostümen nehmen am Spiel und dem anschließenden Festzug zur Festwiese, die der Pfalzgräfin angelegt wurde, teil.

Einen besonderen Leckerbissen für Freunde klassischer Komödien bilden die Aufführungen in der romantischen Burgruine. Seit 1946 spielen die Hilpoltsteiner Burgspieler auf dieser Naturbühne. Dem Besucher bietet das Fest vielfältige Möglichkeiten des Feierns und Erlebens. Die ganze Stadt zeigt sich im festlichen Gewand und feiert mit ihren Gästen das Burgfest.
Die Ursprünge der Burg reichen viel weiter zurück als der Einzug der Pfalzgräfin. Die Anlage kommt auf ein stattliches Alter von mehr als tausend Jahren. Damals entstand ein Turm östlich der heutigen Burgreste. Vom Turm selber ist nichts geblieben, zumindest an der Oberfläche. Der Keller hingegen wurde noch Jahrhunderte lang, zu einem Gewölbe umgebaut, von den Burgherren genutzt. Diese entstammen dem fränkischen Rittergeschlecht derer von Stein. Ihnen verdankt der Ort auch seinen Namen, genauer gesagt einem gewissen Hilpolt I. von Stein, Sohn des Heinrich von Stein. [marketingverein-metropolregion.de]

[Prospekte bei hilpoltstein.de]

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Montag, 20. Juli 2009

Ostsee: Wallensteintage Stralsund 23.07. - 26.07.2009

Das Volksfest in der Stralsunder Altstadt mit langer Tradition: jährlich feiern die Stralsunder den erfolgreichen Widerstand gegen die Belagerung der kaiserlichen Truppen unter der Führung Wallensteins im Jahr 1628.

Aus dem Programm:
Johanniskloster (Chorruine & Kirchenschiff)
* Lagerleben aus der Zeit des 30-jährigen Krieges in geschichtsträchtigem Ambiente mit Marketenderinnen, Musketieren, Pikenieren und Kanonieren
* Kampf um Stralsund - Kanonenschießen am Hansa-Gymnasium /Sundpromenade
Johanniskloster (Chorruine & Kirchenschiff)
* Lagerleben aus der Zeit des 30-jährigen Krieges in geschichtsträchtigem Ambiente mit Marketenderinnen, Musketieren, Pikenieren und Kanonieren
* Kampf um Stralsund - Kanonenschießen am Hansa-Gymnasium /Sundpromenade
In der Altstadt eine bunte Händlerstrecke mit Kunstgewerbe und Gaumenfreuden sowie ein vielfältiges Angebot (Süßigkeiten, Imbiß, Kunsthandwerk, Geschenkartikel, Lederwaren, Keramik)
Nachdem ihm der pommersche Herzog Bogislaw XIV. versicherte, dass Stralsund dem Kaiser gegenüber loyal bleiben und alle Bedingungen Wallensteins erfüllen werde, entschloss sich Wallenstein zum Rückzug.
"Als Wallenstein eine der aufmüpfigen Städte, nämlich Stralsund in Pommern, knacken wollte, biß er sich die Zähne aus. Von Mai bis August belagerte Wallenstein die Hansestadt, und das kostete ihn zwölftausend Mann. Er mußte unverrichteter Dinge abziehen." (Herbert Rosendorfer)
Nach dem Abzug wurde die die Stadt bald dem schwedischen Königreich einverleibt. Die stolze Hansestadt wurde zu einem schwedischen Provinzstädtchen: Stralsund verblieb bis 1814 unter schwedischer Herrschaft. [Wikipedia]
[wallensteintage.de]

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Samstag, 18. Juli 2009

Franken: Kinderzeche Dinkelsbühl 17.07 - 26.07.2009

Historisches Kinder- und Heimatfest mit historischem Festspiel, Festzügen und Spielszenen aus dem 30jährigen Krieg.
Die Kinderzeche hat sich in Dinkelsbühl zu dem zentralen Fest der Bürger der Stadt entwickelt. Es ist gelungen, die Wurzeln des Festes als Schulfest mit den historisierten Teilen um die Sage von der Kinderlore zu einer Einheit zu verbinden. Knabenbataillon, Auszug der Schüler und die Kinderzechgucken sind als Gabe der Bürgerschaft erhalten worden und mit Festspiel und Schwedenlager vervollständigt worden. Mehr als 1100 Aktive sind jedes Jahr daran beteiligt.Im Vordergrund für große Teile der Bevölkerung steht das Volksfest auf dem 'Schießwasen' verbunden mit dem großen Angebot an Fahrgeschäften sowie Bierzelten. Termin in jedem Jahr: die Wochenenden vor und nach dem dritten Montag im Juli.
Pikeniere (Bild): Die Pike, ihre auffälligste Waffe, hat den Pikenieren den Namen gegeben. Diese Pike ist ein 6 Meter langer Spieß, oben mit einer kleinen Spitze, unten mit einem stumpfen Metallbeschlag versehen, um die Pike in die Erde zu stecken. Als zusätzliche Waffe führen sie das Schwert. Sie tragen eine Halbrüstung, bestehend aus dem Birnenhelm, dem sogenannten Morion, den Brustpanzer und einen Beinschutz. Ihre Marschordnung, geordnet mit hochgereckten Piken, verrät, daß sie sich in vorbereitender Angriffsstellung befinden.
Die Pikeniere hatten in der Schlacht drei Aufgaben:
1. Das Decken der nachladenden Musketiere. Hatten die Musketiere ihre Waffen abgefeuert, so rückten die Pikeniere vor die nachladenden Musketiere und zogen sich wieder hinter deren Linien zurück, sobald der Ladevorgang beendet war.
2. Ihre zweite Aufgabe war das Abwehren von Reiterangriffen. Sie bildeten dazu eine versetzte Zweierreihe, senkten die Piken, stellten sie am rechten Fuß ab und hielten sie mit der linken Hand. Mit der rechten zog der Pikenier das Schwert, damit er, wenn die Pike brach, noch verteidigungsfähig war.
3.Ihre dritte Aufgabe war der Angriff auf Fußtruppen
[kinderzeche.de]

Dinkelsbühl liegt im Landkreis Ansbach, Mittelfranken. Die Kleinstadt (11.500 Einwohner) ist aufgrund des besonders gut erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtbildes ein bedeutender Tourismusort an der Romantischen Straße. Dinkelsbühl war wegen des einstigen Gegensatzes zwischen Katholiken und Protestanten konfessionell gemischte Stadt und wurde 1648 eine Paritätische Reichsstadt.

Info Tourist-Information Dinkelsbühl 09851 902440

Im Zentrum der Kinderzeche: die Geschichte von der Kinderlore

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Mittwoch, 15. Juli 2009

Nordsee, Nordfriesisches Wattenmeer: Insel Rungholt - die Legende

Der Untergang der Insel Rungholt
(...) Es war, als glaubten die Rungholter, dass selbst die Nordsee den Reichtum Rungholts zu respektieren habe, und der Sturm von der See her an der Stadtgrenze umkehren würde. Just zu dieser Zeit wurde ein neuer Pfarrer in die Gemeinde geschickt, ein junger und schüchterner Mensch, der in Rungholt seine erste Stelle antreten sollte. Am Vormittag war er kurz vor dem Stadttor von dem Ochsenkarren gestiegen (...)
Lange Zeit galt Rungholt nur als eine Legende aus versunkenen Zeiten. Kein materieller Beleg aus der Zeit des Ortes vor 1362 wies auf die Existenz Rungholts hin. Das änderte sich erst, als die Gezeiten zwischen 1921 und 1938 im Watt nördlich von Südfall Überreste von Warften, Bauten und Brunnen (korrekter wäre die Bezeichnung „Zisternen“) freispülten. Die Befunde wurden systematisch erfasst und erforscht und konnten auch Angaben auf alten Karten bestätigen.
(...) Da endlich wurde er losgelassen, und er schaute sich um. Es war ein dunkler und nicht eben sauberer Raum ohne Fenster, nur von einem Talglicht erhellt, das in einiger Entfernung vom Bett stand. Auf dem regte sich jemand - fürchterliches Röcheln war zu hören.

Da nahm der Priester seine Tasche an sich und holte das Nötige heraus, denn schließlich war da einer in Todesnot und Gottes Hilfe wurde gebraucht. Der beiden Kumpane achtete er nicht mehr, er richtete seinen Sinn ausschließlich auf die Gestalt unter den Decken, die sich unruhig wand und rasselnde Atemzüge tat ... [mehr bei mobihexer.de/blog]

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Allgäu, Kaufbeuren: das Tänzelfest 16. - 27.07.2009

Das ältestes Kinderfest in Bayern findet alljährlich im Juli ab dem vorletzten Schulwochenende vor den großen Ferien statt, in diesem Jahr vom 16. bis 27. Juli. Es finden Umzüge und Veranstaltungen in traditionellen historischen, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen, Kostümen statt.

Im Mittelpunkt des Kinderfestes steht (seit 1959) Kaiser Maximilian I. (1459-1519), der "letzte Ritter", und am Sonntag und Montag wird vor dem großen Festzug in einer Spielszene vor dem Rathaus die legendäre Stiftung des Festes durch den Kaiser dargestellt.
Zentrales Element des Festes ist der jeweils anschließende Festzug mit einem fast lückenlosen Querschnitt durch die bewegte Geschichte Kaufbeurens von der Gründung bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts, von der Karolinger- bis zur Biedermeierzeit.
Die Erwachsenen müssen nicht nur zuschauen, sondern können an den beiden Abenden zuvor beim Historischen Lagerleben in der zauberhaften Altstadt Kaufbeurens Geschichte hautnah erleben.

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Sonntag, 12. Juli 2009

Altdorf bei Nürnberg: Wallenstein Festspiele 2009

Das mittelalterliche Städtchen Altdorf (15.000 Einwohner) liegt 25 km südöstlich von Nürnberg und ist aus allen Richtungen einfach und schnell zu erreichen via A3, A6, A9 und A73.
Altdorf, schon 1129 urkundlich erwähnt, war ab 1575 Sitz des - protestantischen und von Nürnberger Patriziern finanzierten - Nürnbergischen Gymnasiums, das 1581 mit kaiserlicher Zustimmung zur Akademie erhoben wurde; 1622 folgte sogar das Universitätsprivileg für Altdorf.
Der böhmische Adel schickte seine Sprößlinge gern nach Altdorf und der prominenteste Student um 1600 war der junge Wallenstein. Von ihm ist aus dieser Zeit überliefert, daß er gern mal schlägerte bis hin zu schwerer Körperverletzung und auch arrestiert wurde. Der Nüchternste wird er auch nicht gewesen sein.
Schillers Trilogie - Wallensteins Lager, Die Piccolomini, Wallensteins Tod - behandelt das Ende eines faszinierenden Lebensweges, gleich, ob man in Wallenstein einen genialen Kriegshelden, einen glanzvollen Fürsten oder einen clever-rücksichtlosen Machtpolitiker sehen will. Die Geschichte bringt viele Facetten der Persönlichkeit, beleuchtet die politische Lage in diesem Abschnitt des Dreissigjährigen Krieges und ist sehr lesenswert.
Noch schöner ist aber, das Schauspiel auf der Freilicht-Bühne im Wichernhaus - also just im Hof der Universität, auf dem sich der junge Albrecht vielleicht herumgerauft hat - im Rahmen der Altdorfer Wallenstein-Festspiele zu verfolgen. Ein absolutes Highlight für Freunde historischer Aufführungen: mit langer Tradition (seit 1894 alle drei Jahre), heute inszeniert von Michael Abendroth - bereits seit 2000 und in diesem Jahr in neuer Fassung - und von Laien-Schauspielern, Altdorfer Bürgern, perfekt dargeboten. Die drei Stunden ohne Pause sind nicht eine Minute langweilig!
Nochmals bereichert wird der Aufenthalt in Altdorf durch das historische Lagerleben auf dem Marktplatz mit Handwerksbetrieben, z.B. eine Schmiede, einem Feldlazarett (mit original Krieger-Augen im Einmachglas), Musketieren, "Schweden", wilden Landsknechten und natürlich deftiger Verköstigung.
Der feierliche Abschluß der Wallenstein-Aufführung ist an einigen Abenden ein Fackelzug der Akteure und Historiengruppen über den Markplatz. Die Bevölkerung feiert begeistert mit.

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Freitag, 10. Juli 2009

Bayern: Altmühltal - Festspiele "Harte Fron" in Mörnsheim


In der Marktgemeinde Mörnsheim im Altmühltal wird zum siebten Mal seit 1951 wieder das Historien-Spektakel "Harte Fron" aufgeführt.

Eine ganze Marktgemeinde spielt sich selbst. Vor der historischen Kulisse des Kastneramtes als idealer Spielfläche entwirft dieses Volksstück von Franz Stößl ein vielschillernd bewegtes Bild aus der Zeit von Reformation und Bauernkrieg, wobei hier der Blick ganz von unten, aus dem gemeinen Volk heraus jenseits aller Fürstenherrlichkeit gewählt wird.

Zugrunde liegt dem einfühlsamen wie wirkungsvoll in Szene gesetzten Festspiel ein authentischer Fall aus dem Jahr 1525, als in Mörnsheim eine Verschwörung dreier Bürger gegen den mit großer Willkür herrschenden Pfleger des Fürstbischof zu Eichstätt aufgedeckt wurde.

Die Premiere findet am 18. Juli 2009 statt. Insgesamt 12 Vorstellungen der "Harten Fron" folgen bis zum 26. Juli, die den ganzen Ort mit in das bewegende Geschehen einbeziehen.

Ein historischer Markt begleitet die Festspiele. Vereine, Gastronomie, sowie Händler und Fieranten sind gerüstet, mit historischen Speisen und Waren die Gäste zu versorgen. Gleichfalls werden an den Wochenenden Gaukler- und Musikgruppen zur Unterhaltung der Gäste beitragen, unter anderem "Trollfaust" und die "Rattenfänger von Memmingen".

Der Markt kann an den Wochenenden jeweils ab etwa 14 Uhr, während der Woche ab 17 Uhr besucht werden. Für die kleinen Besucher gibt es eine Kinderbetreuung mit Lese-, Bastel- und Spielecke.

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Mittwoch, 8. Juli 2009

Eifel-Ardennen: Legende der Tempelritter von Roth

Der deutsch-luxemburgische Naturpark ist ein grenzüberschreitender Naturpark, der am 17. April 1964 durch einen Staatsvertrag zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und dem Großherzogtum Luxemburg errichtet wurde. Damit war er der erste grenzüberschreitende Naturpark in Westeuropa. Roth an der Our liegt in einem Tal des Naturparks unmittelbar östlich der Staatsgrenze zu Luxemburg. Die Grenze wird durch die westlich von Roth verlaufende Our gebildet.

Die Legende der Tempelritter wird erzählt von Ilona Elisabeth Schwartz:

Vor langer Zeit lebten auf der Burg Roth in der Eifel die Tempelritter. Die stolzen und hochfahrenden Herren waren eine wahre Plage für das Land und die Menschen. Sie führten sich auf, als hätten sie neben sich keinen Starken und über sich keinen Gott zu fürchten, und nahmen, was immer sie brauchten oder wollten (...) Sogar vor Menschenraub machten sie nicht halt und entführten die Kinder der Armen und brachten sie auf ihre Burg.
Als der Heilige Vater in Rom sie für vogelfrei erklärte ob ihrer Untaten, verließen sie das Land nicht etwa, sondern verschanzten sich in der Feste wie die Füchse im Bau. Und obwohl der Graf von Vianden die Burg belagerte, um die Templer auszuhungern, hörten die Raubzüge nicht auf.
(...)
An einem Sonntagmorgen geschah es, dass ein armer Tagelöhner mit seiner kleinen Tochter im Wald ... [ganzer Artikel]
Zur Legende: Um das Jahr 1228 schenkte Graf Heinrich I. von Vianden den sagenumworbenen Tempelherren die im Nachbarort Roth gelegene neu erbaute Pfarrkirche und ein daneben gelegenes befestigtes Wohnhaus mit umfangreichen Ländereien. Fast 100 Jahre besaßen die Templer das Zehntrecht und nutzten diese Einkünfte, um ihre Burgen, Schiffe und Truppen in Palästina zu unterhalten.
Nach dem Verlust des Heiligen Landes wurde dieser militärisch ausgerichtete Ritterorden allerdings überflüssig und wurde auf Betreiben des französischen Königs Philipp IV. von Papst Clemens V. auf dem Konzil von Vienne i. J. 1312 aufgehoben. Philipp hatte die Templer der Ketzerei und allerlei anderer Untaten bezichtigt. In der Sage wurden die Templer daraufhin zu Götzenanbetern und Raubrittern. Die neuere Geschichtsforschung ist allerdings überwiegend der Meinung, dass diese Behauptungen nicht haltbar sind und dass sie nur Mittel zum Zweck waren, da der König bei den Templern hoch verschuldet war und an ihren Reichtum gelangen wollte ... [schloss-roth.de]
Aus der Geschichte von Roth an der Our: Ab 1220 stieg die Bedeutung von Roth sprunghaft an, als dort der Sitz einer Kommende des Tempelordens eingerichtet wurde. Die Kommende ging später an den Trierer Johanniterorden, später offiziell als "Malteserritter". Das heutige Schloss Roth ist schließlich entstanden, als das Gebäude der Kommende durch einen Neubau ersetzt wurde. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1814 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.

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Donnerstag, 2. Juli 2009

Neuburger Schlossfest 03. - 05.07.2009

Ein Fest der Renaissance mit Reiterspielen, Festzügen und Feuertheater auf der Donau

Beim Neuburger Schloßfest wird die Zeit des wohl bedeutendsten Neuburger Fürsten, nämlich Pfalzgraf Ottheinrich, nachgespielt. Ottheinrich war der erste Herzog des Fürstentums "Junge Pfalz" oder auch "Pfalz Neuburg" genannt und lebte von 1502 bis 1559. In Neuburg herrschte er von 1521 bis 1556. Ottheinrich war ein typischer Renaissancefürst: prachtliebend, belesen und sinnesfroh.
Doch wie kam es zum Fürstentum Pfalz-Neuburg? Mehr unter schlossfest.de/Geschichtliches

Das Neuburger Schlossfest wird alle zwei Jahre jeweils am letzten Juni- und am ersten Juliwochenende gefeiert und erinnert an die Zeit der Renaissance: Die Bürger schlüpfen in historische Kostüme und lassen in der malerischen Altstadt die Zeit des 15. /16. Jahrhunderts wiederaufleben – mit historischem Markttreiben, Sängern, Barden und Gauklern, Fanfarenbläsern und Turnierreitern, Landsknechten und hinterhöfischem Gefolge.

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Hessen: Der Teufelsweg vom Falkenstein

Einer alten Überlieferung nach lag nicht weit von Frankfurt am Main die Ruine einer Burg Falkenstein auf schroffem und fast unzugänglichem Fels, ehemals nur mühsam über Felsbrocken und Grate zu erreichen. Wie es zustande kam, dass dann plötzlich ein Weg zur Feste führte, erzählt die folgende Legende.

An einem Frühjahrstag vor einigen hundert Jahren stieg ein junger Edelmann, Kuno von Sayn, nur in der Begleitung zweier Knappen, den steilen und felsigen Stieg zur Burg Falkenstein hinauf. Für Pferde war der Fels nicht gangbar, kaum für Menschen. Trotzdem kam den Ritter der Aufstieg nicht schwer an, wollte er doch heute beim Burgherren um die Hand der Tochter anhalten, der er in inniger Liebe zugetan war.

Das schöne Mädchen liebte ihn nicht weniger ...

... doch ganz ohne Probleme geht es trotzdem nicht weiter [mehr]

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Sonntag, 28. Juni 2009

Altdorf b. Nürnberg: Wallenstein-Festpiele 2009

Wallenstein Festspiele 2009Schillers dramatisches Gedicht Wallensteins Lager, Die Piccolomini und Wallensteins Tod in einer Bearbeitung von Michael Abendroth: die Wallenstein–Festspiele 2009 in Altdorf bei Nürnberg finden in der Zeit 27.6.- 26.7.09 statt. [wallensteinfestspiele.de]
Pressemitteilung:
Die Freiluft-Theater-Attraktion im Nürnberger Land
für Groß und Klein im Sommer 2009!
- 5 Wochenenden im Juni / Juli 2009
- 2 Freiluft-Theaterstücke (Tribüne überdacht)
- Großes mittelalterliches Lagerleben und bunter Festzug
Seit 1894 bietet der malerische Innenhof der ehemaligen Universität, wo Wallenstein tatsächlich studierte, eine traumhafte Kulisse für ein ganz besonderes Freilufttheater-Erlebnis, das nur alle drei Jahre stattfindet.

- FREILUFTTHEATER I „Wallenstein in Altdorf“: In dem turbulenten Volksstück für die ganze Familie lassen 200 Mitwirkende die wilde Studentenzeit Albrecht von Wallensteins am Originalschauplatz aufleben. An 5 Sonntagen (jeweils zweimal) sowie je an einem Freitag- und Samstagabend.

- FREILUFTTHEATER II „Wallenstein (von Schiller)“: als besondere Attraktion für alle Theaterfreunde können Sie eine spannende und unterhaltsame 150-Minuten-Version der kompletten Wallenstein-Trilogie von Friedrich Schiller mit fünfzig Darstellern erleben. 6 mal Freitag- bzw. Samstagabend.

- LAGERLEBEN (kostenlos): In der romantischen Altstadt mittelalterliches Lagerleben mit Hunderten Mitwirkenden: Landsknechte, Reiter und Musketiere, die Bürgerwehr, Bauern, Senatoren und Studenten lagern am Marktplatz, an den Stadtweihern schlagen Gruppen von Kroaten, Kosaken und Zigeunern - allesamt authentisch gekleidet in tollen Kostümen der Zeit – ihre Zelte auf! An allen Sonntagen gibt es außerdem ein großes kulinarisches Angebot, kostenlose Stadtführungen und zum Abschluss den großen historischen Festzug mit allen Mitwirkenden.

- LANGE NACHT: Höhepunkt der Festspiele ist die „Lange Nacht“, wenn am Marktplatz im Fackelschein alle Kostümgruppen mit Tausenden von Besuchern bis tief in die Nacht feiern.

Informationen und Reservierungen:
Tel. 09187/90 90 99 oder www.wallensteinfestspiele.de
Wallensteinfestspielverein Altdorf e.V. - Neubaugasse 3 - 90518 Altdorf - Tel. 09187/909099 - Fax 09187/909293

(...)
Neu 2009: erstmals finden die Festspiele in dicht gedrängtem Rhythmus an nur fünf Wochenenden statt, dafür gibt es auch am ersten und am letzten Wochenende bereits am Samstag Lagerleben auf dem Marktplatz.
Das gesamte Lagerleben findet neu gestaltet und angeordnet auf dem bis dahin fertig gestellten neuen Marktplatz in Altdorf statt.
Zu den langjährigen treuen Gruppen kommen auch zwei neue: die „Holksche Horde“ und die „Schweden“.
Die Inszenierung des Schillerschen Wallenstein liegt in den bewährten Händen von Michael Abendroth, doch wer ihn kennt, weiß, dass sich das Stück von Festspieljahr zu Festspieljahr verändert und immer wieder neu wird, dies umso mehr 2009, als einige große Rollen neu besetzt werden müssen.

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Samstag, 27. Juni 2009

Bayerischer Wald: LAGA-Sommerfest in Straubung 03.07.-05.07.2009

20 Jahre LAGA - die Landesgartenschau lockte 1989 Zehntausende von Besuchern in die Gäubodenstadt.
Das Sommerfest vom 03. bis 05. Juli soll einen Teil der Möglichkeiten zeigen, die auf dem LAGA-Gelände umgesetzt werden können. Kultur und Musik, Natur und Garten sowie Sport, Freizeit und Familie – das sind die Themen, die das Programm dieses Jubiläumswochenendes bilden. (Grußwort des OB Markus Pannermayr)
Das LAGA-Sommerfest findet statt vom 03.07. bis zum 05.07.2009 [straubing.de]

Interessantes aus Staubings Geschichte:
Im 16. Jahrhundert war Straubing das Zentrum der Reformation in Niederbayern, die Stadt musste sich aber schließlich der ausschließlichen Katholizität des Herzogtums Bayern beugen. Opfer der Ausweisungspolitik war der berühmte Patrizierssohn Ulrich Schmidl, der von 1535 bis 1554 an der Eroberung Südamerikas durch die Spanier teilnahm und als Mitbegründer der Stadt Buenos Aires sowie als erster Geschichtsschreiber Argentiniens gilt. [Wikipedia]

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Oberpfalz, Tännesberg: St. Jodok-Ritt 25./26.07.2009

Tännesberg in der Oberpfalz: die zweitgrößte Pferdewallfahrt Bayerns
findet an jedem 4. Sonntag im Juli statt, in diesem Jahr am Sa., 24.07. und So. 25.07.2009.
Die Wallfahrt zur Sankt Jodokkirche nach Tännesberg hat für das Kirchlein am Eingang des Tännesberger Waldes schon immer eine große Rolle gespielt. So war es auch selbstverständlich, dass sich die Tännesberger Pfarrkinder in ihrer Not an den heiligen Jodok wandten.
Samstag, 25. Juli 2009
14:00 Uhr Beginn Historisches Markttreiben - "Geschichte erleben" am Marktplatz in Tännesberg, Unterhaltungsprogramm, Kinderbelustigung, Spiel und Spaß
15:00 Uhr Einzug der beteiligten Gruppen
18:30 Uhr Aufstellung zum Zapfenstreich in der Kleinschwandner Straße
19:00 Uhr Zapfenstreich mit Pferden, Ehrengästen und den Vereinen, angeführt vom Kolping-Fanfarenzug Tännesberg
20:00 Uhr feierliche Proklamation auf dem Marktplatz

Markttreiben bis 24:00 Uhr, Musik bis 23:00 Uhr

Sonntag, 26. Juli 2009
Kirchlicher Teil:
08:30 Uhr Aufstellung des Kirchenzuges in der Pfreimder Straße
9:00 Uhr Beginn des feierlichen St. Jodok-Rittes mit historischen Kostümen und Festwagen; Prozession zur St. Jodok-Kirche, Festgottesdienst und Pferdesegnung danach Prozession zur Pfarrkirche und Segen

Weltlicher Teil:
11:00 Uhr Beginn historisches Markttreiben "Geschichte erleben"
13:30 Uhr Aufstellung zum Festzug am Schlossberg
14:00 Uhr Großer Festzug mit Pferden, historischen Kostümen und Vereinen durch die festlich geschmückten Straßen des Marktes Tännesberg

Markttreiben bis 24:00 Uhr, Musik bis 23:00 Uhr

[jodokritt.de]

Unterkunft in Tännesberg: Sporthotel zur Post

Die Geschichte:
Im Jahre 1796 herrschte eine schreckliche Viehseuche im Marktflecken. In kurzer Zeit fielen 200 Stück Hornvieh der Seuche zum Opfer. In ihrer Not pilgerten die Bürger und Bauern, des weithin als Viehmarkt bekannten Ortes, zur Jodokkirche. Der heilige Jodok, der Schutzheilige gegen Pest und Seuchen, hatte den Bauern schon oft in ihrer Not geholfen. Der Besitzer auf dem Zeugmacherhaus (heutiger Besitzer: Familie Bartmann) brachte damals die erste Kuh durch und stiftete aus Dankbarkeit zu Ehren des heiligen Wendelin, des Heiligen für Viehkrankheiten, ein heute noch an der Straße nach Sankt Jodok existierendes Marterl. Die Tännesberger Bürger und Bauern gelobten, alljährlich in feierlicher Pferdeprozession zur Wallfahrtskirche St. Jodok zu ziehen. [jodokritt.de]

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Freitag, 26. Juni 2009

Pfalz: der Jungfernsprung


Der Jungfernsprung in der südwestpfälzischen Kleinstadt Dahn ist ein steiler Felsen, der den Ort um etwa 70 m überragt. Der Felsen ist das Wahrzeichen der Stadt und Bestandteil einer alten lokalen Sage.

Ilona Elisabeth Schwartz erzählt die Geschichte:
... Der Ton löste ihre Starre, sie ließ das Holz fallen und lief blindlings los. Weg, nur weg von ihm. Halb hörte sie hinter sich einen wütenden Aufschrei, dann splitterte das Unterholz, als der Mann die Verfolgung aufnahm. Das Mädchen rannte ohne Rücksicht auf Ranken und Dornen vorwärts, stolperte und fing sich wieder, sprang über Baumstümpfe, rannte gegen Bäume, verlor kostbare Sekunden.... [mehr]

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